Wenn du selbstständiger Familienvater oder Mutter bist, geht es dir vielleicht genauso ...
- Deine Tochter kommt langsam ins Teenie-Alter, ist abends öfter alleine unterwegs, auf Partys oder bei Freunden und du machst dir immer mehr Sorgen, gerade heutzutage, wo die Welt immer chaotischer wird.
- Dein Sohn ist eher schüchtern, hängt viel am Handy und du wünschst dir, dass er selbstbewusster wird, sich mehr bewegt und Disziplin entwickelt.
- Du weißt, dein Kind könnte sich im Ernstfall nicht verteidigen.
Vielleicht würde dein Kind auch keine klaren Grenzen aufzeigen ...
... hätte Angst, wenn es bedroht wird, etwas falsches zu machen ...
... und würde so alles mit sich machen lassen, um nichts zu riskieren.
Gerade in der heutigen Zeit wird eben auch immer öfter zum Messer gegriffen.
Hofft man also einfach weiterhin, dass „schon nichts passieren wird"? - Man sollte was tun. Ich denke da sind wir uns einig.
Die meisten Eltern versuchen es zuerst mit einem klassischen Kampfsportverein:
Viele Eltern denken, dass der soziale Aspekt und irgendein Kampfsport schon ausreichen würde, damit ihr Kind selbstbewusster und wehrhaft wird.
Doch schüchterne Kinder gehen in der Gruppe unter ...
... bekommen nicht die nötige Aufmerksamkeit vom Trainer ...
... werden oft überfordert ...
... teilweise vor der Gruppe vorgeführt ...
... oder stehen am Rand ...
... langweilen sich ... und lernen daher auch nichts.
Dabei hofft man als Elternteil, das Kind wird schon irgendwann Spaß daran finden, um richtig mitzutrainieren – doch das passiert seltenst!
Die Folge ...
... das Kind möchte nicht mehr zum Training gehen ...
... verbringt stattdessen mehr Zeit am Handy ...
... verschanzt sich und kommt zu wenig in Bewegung.
Als Elternteil ist man dann frustriert, weil das Kind sich stetig dagegen wehrt, etwas Neues auszuproberien.
Gleichzeitig ist man weiterhin besorgt, weil sich das Kind weder im Ernstfall wehren könnte und es auch am nötigen Selbstbewusstsein fehlt.
Das Problem ist nicht, dass dein Kind „kein Sporttyp“ ist!
Das Problem ist ... dass Gruppentraining für viele Kinder einfach nicht geeignet ist!
- Kein Raum für individuelle Ängste.
- Kein Umfeld für persönliche Fragen.
- Kein eigenes Tempo beim Trainieren der Techniken.
- Keine sehenswerten Fortschritte.
- Kein Spaß am Training für das Kind.
Und was ich als Selbstverteidigungstrainer schlimm finde ... In den meisten Gruppentrainings fehlt der Fokus, auf das, was draußen tatsächlich passiert.
Kampfsport bringt deinem Kind nicht ausreichend Sicherheit!
Draußen gibt es keine Regeln, keine Gewichts- und Altersklassen, keine Vorwarnung und keine Fairness.
Kinder müssen lernen, sich gegen körperlich Überlegene zu verteidigen, ohne Regeln und notfalls mit Gegenständen, um sicher nach Hause zu kommen.
So etwas lernt dein Kind nicht beim Kampfsport.
Genauso muss ess auch lernen, Ruhe zu bewahren und nicht zu übertreiben, wenn es auf dem Schulhof provoziert oder getestet wird.
Daher geht es in meinem Training nicht um Wettkampfsiege, sondern darum, ...
... Grenzen zu setzen im richtigen Maß - einfach, effektiv, spielerisch, mit Spaß und Begeisterung. Damit dein Kind wehrhaft, selbstbewusster und fitter wird.